Corona – eine Krise bricht über die Welt herein und wir wissen nicht, wo sie uns hinbringen wird

Seit Mitte März 2020 ist immer klarer geworden, dass das Corona-Virus, das Anfang des Jahres in China neu aufgetreten war, uns auch in Deutschland bedroht und als Pandemie die ganze Welt – in einer zuvor für mich unvorstellbaren Art und Weise -verändert.
Lockdown, Schulschließung, Kontaktverbote, Hamsterkäufe (in Deutschland von Klopapier!?), Maskenpflicht und Atemwegserkrankte, die in Norditalien und New York kaum noch in menschenwürdiger Art und Weise versorgt werden können, machen mich mehr als nur sprachlos. Viele Menschen haben Angst und verhalten sich irrational. Hier geschieht etwas, was noch vor einen viertel Jahr niemand in Ansatz für möglich gehalten hätte – menschliche Katastrophen auf verschiedensten Ebenen.

Jetzt ist es fast Juni und ein Ende der Krise, ein Sieg über den höchst ansteckenden Virus (in Form einer Durchsuchung der Gesellschaft oder einer weltweiten Impfung) ist noch lange nicht absehbar. Die Bundesregierung hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen und die allermeisten Länder haben ihr Grenzen dicht gemacht. Auch das hätte ich mir als Maßnahme niemals vorstellen können.

Wir haben im Moment viele andere Sorgen, aber der Gedanke, was wohl aus unserem Sabbatjahr wird, kommt mir auch immer wieder in den Sinn.
Wie lange wird sich die Krise noch hinziehen? Wann wird Reisen wieder möglich sein? Was wird nach der Krise noch so sein wie vorher? Werden sich die Konflikte zwischen Arm und Reich – zwischen den Gewinnern und Verlierern der Krise noch weiter zuspitzen? Wird man Fremden gegenüber noch offen und gastfreundschaftlich oder eher misstrauisch sein und Angst vor Ansteckung haben?
Das alles kann heute noch niemand vorhersagen. Wir müssen vertrauen, dass alles gut wird.

Eine persönlich schöne Episode der Krise möchte ich aber erwähnen:
Unsere musikalische Solidaritätsaktion mit den von Corona besonders dramatisch betroffenen Menschen in Norditalien. Für sie haben wir an einem sonnigen Abend im März das Lied „Bella ciao“ gesungen und damit eine Welle ausgelöst, die wir uns vorher auch niemals nur im Ansatz hätten vorstellen können. Das YouTube Video hat viele Millionen Aufrufe bekommen …
Hier kann man mehr dazu lesen:

http://mli-bamberg.wenkemann-online.de/bella-ciao-bamberg-singt-fuer-italien

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