Antrag eingereicht

Die ganze Woche hat uns schon die Idee getragen, in 5 Jahren ein ganzes volles Jahr Auszeit zu haben. Die Arbeit wirkt auf uns dadurch ganz anders. Es gibt ein neues, motivierendes, neue Kraft schenkendes Zwischenziel, auf das wir hinarbeiten können, in unseren verbleibenden 20 Jahren Arbeitsleben😎. 

Wir haben die Woche beide genutzt, um unser Vorhaben mit Birgit und Jürgen (unseren Chefs) abzusprechen. Freuen tun sich beide natürlich nicht darüber, auf uns für ein Jahr verzichten und Ersatz suchen zu müssen. Aber sie gönnen es uns von Herzen und sagen, dass sie uns unterstützen werden. Auch unsere Eltern haben die Idee positiv aufgenommen dun freuen sich für uns.

Kurz überlegt Anja noch, ob es für ihre berufliche Situation nicht doch besser ist, das Sabbatjahr ein Jahr nach hinten zu verschieben. Aber wer weiß, was in 5 Jahren wirklich ist. 

Am Freitag reicht Anja ihren Antrag im Schulamt ein und kommt in Hochstimmung nach Hause. Wir stoßen feierlich auf diesen Schritt an – wir sind auf dem Weg!

Wann, wenn nicht jetzt?

Nachdem wir uns schon seit Jahren mit dem Wunsch beschäftigen für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen, scheint es jetzt konkret zu werden:-)

Anja hat erfahren, dass es seit diesem Jahr möglich ist auch als stellvertretende Schulleitung ein Sabbatjahr zu beantragen. Wir haben das vergangene Wochenende sehr viel überlegt, abgeschätzt, Kosten kalkuliert, Ressourcen überdacht und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Sabbatjahr 2021/22 für uns richtig gut passen würde. Die Kinder sind bis dahin groß genug, fertig ausgebildet und sagen, dass es für sie passen würde, wenn wir ein Jahr unterwegs sind. Unsere Eltern sind (jetzt noch) fit genug. Die meisten Haushypotheken sind dann weg … und 5 Jahre ist eine überschaubare Zeit.

Wann, wenn nicht jetzt!